Donnerstag, 4. Januar 2007

Der erste Tag

Der erste Tag meiner Reise ist vorbei, und die erste Etappe ist geschafft. Mein Flug LH504 verließ München um 11:15, was für mich bedeutete früh aufzustehen an den Flughafen fahren, einchecken und dann lange 11:45 Stunden in der Luft zu sein. Den größten Teil der Zeit verbrachte ich damit Filme anzuschauen, die ich im Kino verpasst hatte und die bereits aus dem Programm genommen wurden, und natürlich essen.

In Sao Paulo angekommen, führte mich mein erster Weg zum Casa do Pao de Queijo, einer Fast Food Kette, die es nur in Brasilien gibt, dort jedoch an jeder Ecke. Die Spezialität dieser Kette ist, wie der Name schon sagt "pao de queijo", also kleine Brötchen, die aus einer Mixtur aus Käse und Manjokmehl gemacht werden und die ein fester Bestandteil der brasilianischen Küche sind.
3 dieser Käsebrötchen (tres paezinhos de queijo), einen Kaffee mit Milch (café com leite) und einen Orangensaft (suco de laranja de polpa concentrada, eine weitere bras. Spezialität, bei der aus gefrorenem Orangensaftkonzentrat und Wasser ein köstlicher Saft gemixt wird) ist meine Standardbestellung dort. Ich kann noch so müde oder satt sein, immerhin reiste ich Buisiness Class und wurde während des ganzen Fluges nach Art polnischer Mastgänse gestopft, bevor ich nicht im "Casa do Pao de Queijo" war, bin ich nicht angekommen.

Da der Flug nach Buenos Aires ziemlich früh abfliegt und ich erst recht spät im Hotel war, entschloß ich mich einen Tag in Sao Paulo zu bleiben, mich auszuruhen, zu aklimatisieren und erst am übernächsten Tag meine Reise fortzusetzen. Leider stellte ich heute morgen fest, daß es wie aus Eimern regnet und mir nichts anderes übrig blieb als von einem Shopping Center und einem Café zum nächten zu springen.
Was soll´s, in ganz Argentinien, inklusive meinem nächten Etappenziel Buenos Aires, ist es brütend heiß und wahrscheinlich werde ich mich noch nach kühleren Temperaturen sehnen. Außerdem steigert die Wartezeit die Vorfreude auf das was kommt noch mehr.

1 Kommentar:

fartmeal hat gesagt…

Elf Stunden 45 - nicht schlecht... Tja, die Käsebrötchen klingen köstlich und zusammen mit Kaffee und O-Saft sicher eine kleine Delikatesse (obwohl für mich fortan "verboten", habe ich gelernt, mich an der Erinnerung an den Genuß zu erfreuen bzw. mich mitzufreuen über daas Hochgefühl, das andere beim Verzehr der für mich nicht mehr erlaubten Speisen verspüren).